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Metropolis

An den Straßenecken hänge ich
das zynische Lächeln auf meine Lippen gepreßt
Dieser Kuß bedeutet Untergang
doch ich laufe weiter
in fremden Kleidern
die regennaß in Fetzen von mir wehen
Kinderhuren kreischen von absurden Illusionen
Am Rinnstein schlage ich auf
Diese Nacht hat genug für mich
Ertrunken in Panik
versuche ich mich zu fassen
doch treibe ich ab
einmal mehr
In dieser Stunde gibt es keinen Morgen
Hektische Flucht vor der Realität
Kein Blick zurück
Zu schnell rast diese Stadt an mir vorbei
Ich greife nach den Lichtern
und stürze erneut
Wie die Bilder anderer Städte
schlägt die Erinnerung auf mich ein
Mich selbst erstickt so wehe ich weiter
An kalten Mauern hängend
erwartet ich die Geburt
die grau und warm über mich fällt
Die Welt wird neu gezeichnet
und bleibt doch die selbe...


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