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Kopf in Flammen

Fr.02.02.1990 11.21h

Ich fühl mich wie betäubt
kalt und leer.
Ich hab besinnungslos geliebt
ist lange her.
Etwas Fremdes wohnt in mir
trägt mein Gesicht.
Mein Herz erstarrt zu Eis
wenn es spricht.

Stimmen formen einen Schrei
mein Kopf in Flammen.
Ein wildes Tier kämpft sich frei
mein Kopf in Flammen.
Der Abgrund brüllt mir ins Gesicht
mein Kopf in Flammen.
Der letzte Widerstand zerbricht
mein Kopf in Flammen.

Ihr Blick schweift suchend durch den Raum
trüb und schwach.
Sie klammern sich an ihren Traum
ich bin hellwach.
Sie winden sich in meiner Hand
mein Kopf in Flammen.
Etwas schlägt dumpf an die Wand
mein Kopf in Flammen.
Dunkelheit hüllt alles ein
mein Kopf in Flammen.
Niemand hört, wie sie schrein...

Sie taumeln ins Nichts
ein alter Mann, der fällt.
Sie stürzen in die Tiefe
da ist niemand, der sie hält.
Ihre Augen sind leer
ich zermalme ihre Welt.
Sie stürzen ins Dunkel
da ist nichts, das sie noch hält.
Leise keuchen sie: wo ist Licht?
Der Atem stockt, das Auge bricht.

Sie sehen seltsam aus
wie eine Puppe, die ganz verdreht
auf dem Boden liegt.
Es ist so still in diesem Haus
man hört den Wind, der draußen weht
der sanft die Bäume wiegt...



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